Unsere Lebensdauer ist zwar statistisch eindrucksvoll gestiegen, aber leider hat sich nicht zugleich die Zeitspanne verlängert, in der wir auch gesund sind. Schaut man sich beispielsweise die recht ausführlichen Tabellen des Bundesamtes für Statistik an, so sind wir in den letzten 30 Jahren unseres Lebens chronisch krank. Verschleiss- und Erschöpfungskrankheiten, besonders auch im Zusammenhang mit unserem immer schlechter funktionierenden Immunsystem, machen sich irgendwann bemerkbar und verringern unsere Lebensdauer und vorallem unsere Lebensqualität. Was hat man schon von einer langen Lebensdauer, wenn diese Verlängerung von Schmerzen, Erschöpfung oder von Zwang nach Verzicht geprägt ist?